
| Technische Daten |
| Hersteller |
Sylvania, Salem, Massachusetts, USA |
| Typ |
Flipflash (Topflash) |
| Einführung |
1975 |
| Ausverkauf |
ca. 1990er Jahre |
| Neupreis |
6,95 DM / 3,5 Euro (Preis ca. 1985 für einen Flipflash mit 10 Blitzbirnen) |
| Leitzahl |
25 |
| Batterie |
Piezoelement in der Kamera zur Zündung |
| Blitzbirnentyp |
Blitzleuchten mit elektrischer Zündung |
| Blitzanschluß |
Flipflash-Kontakte |
| Abmaße |
44 x 139 x 14 mm |
| Gewicht |
38 Gramm |
| Sonstiges |
blauer Farbfleck im Glaskolben, ist er rosa oder weiß verfärb, ist Luft eingedrungen und die Blitzlampe kann nicht mehr benutzt werden. |
| Bemerkungen |
Sylvania hatte 1965 den Blitzwürfel erfunden, der Flipflash (in Europa auch als Topflash bezeichnet) vereinfacht die Bedienung nochmals, nach Abblitzen einer Birne muß nichts gedreht werden. Jeweils 5 Blitzlampen sind so angeordnet, daß nacheinander die oberen 5 gezündet werden, dann muß der Topflash gedreht werden und die anderen 5 Lampen werden genutzt. Hauptanwendungsbereich waren preiswerte Pocketkameras.
Durch die Anordnung ist die aktive Blitzleuchte jeweils recht weit vom Objektiv entfernt und soll dadurch die "roten Augen" der abgebildeten Personen vermeiden helfen.
In preiswerten Pocketkameras ist ein Piezokristall eingebaut, wird dieser schnell gedrückt, entsteht eine Spannung, die dann die Blitzbirne zündet, in der ein Metallfaden abbrennt. Im Flipflash wird die dabei freiwerdende Wärme genutzt, um Metall-Bahnen durchzuschmelzen, so daß die nächste Blitzbirne mit dem Zündmechanismus verbunden wird. Piezozünder benötigen keine Batterie und sind beispielsweise auch in Feuerzeugen eingebaut. |
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