

| Technische Daten |
| Hersteller |
Kyocera Corporation, Tokyo, Japan |
| Typ |
Yashica 108 Multi Programm |
| Einführung |
ca. 1985 (?) |
| Ausverkauf |
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| Neupreis |
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| Filmtyp |
Kleinbildpatrone 135, DX-Kontakte für 25-3200 ASA-Filme (100 ASA für nichtcodierte Patronen), Bildformat 24x36 mm |
| Optik |
je nach Objektiv |
| Blendenbereich |
je nach Objektiv |
| Entfernungseinstellung |
je nach Objektiv |
| Fokussierung |
manuell |
| Bajonett |
Contax/Yashica-Bajonett |
| Objektivschutz |
je nach Objektiv |
| Filtergewinde |
je nach Objektiv |
| Vergütung |
je nach Objektiv |
| Verschlußzeiten |
1 - 1/2000 Sek., vertikal ablaufender Lamellen-Schlitzverschluß |
| Belichtungsmessung |
Programmautomatik (2 Modi: normal und Kurzzeit), Zeitautmatik, manueller Modus, Taste für Gegenlichtkorrektur, mittenbetont integrale Messung |
| Blitz |
Norm-Blitzschuh mit Zusatzkontakt für automatische Einschaltung der Synchronzeit 1/90 sec., keine TTL-Messung |
| Filmtransport |
motorisch mit Rückspulkurbel, 1,3 Bilder pro Sekunde |
| Sucher |
Pentaprisma-Sucher, Mattscheibe mit Mikroprismenring und Schnittbildkeil, LEDs für Lichtwaage, Bllitzsymbol und korrekte Belichtung, ca. 92% Bildfeldabdeckung |
| Selbstauslöser |
Elektronisch, ca. 10 Sekunden Vorlauf |
| Stromversorgung |
4x Mikrozelle |
| Abmaße |
149 x 93 x 52 mm |
| Gewicht |
500 Gramm |
| Sonstiges |
Drahtauslöseranschluß |
| Bemerkungen |
Die Kamera war in Deutschland auch von Foto Quelle als Revue AC8 erhältlich. Die Rückwand ist gegen eine Datenrückwand vom Benutzer auswechselbar.
Übrigens: Die Bezeichnung "ML" auf diversen Yashica-Objektiven steht für "MultiLayer"-Mehrschichtvergütung, "DSB"-Objektive sind optisch einfacher gerechnet, haben oft keine Mehrschichtvergütung und sind teilweise nicht von Yashica/Tomioka/Kyocera selbst gefertigt, sondern zugekauft. "ML-C" steht für "Compact", also kleiner gefasste, Objektive.
Eine Schwachstelle mancher Yashica-Objektive (auch der ML bzw. ML-C) ist die Ermüdung der Blendenfeder, das Objektiv schließt dann nicht mehr schnell genug die Blende; adaptiert an spiegellose Digitalkameras kann man diesen Fehler ignorieren. |
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