| Bemerkungen |
Bei den AG3B ist der Kolben blau eingefärbt, sie sind für Farbfilme geeignet, die klaren AG3 sind für Schwarzweiß-Filme gedacht, sie ergeben bei Farbfilmen einen starken roten Farbstich.
Im Inneren der Blitzbirne ist ein Drahtgeflecht, daß bei Anlegen einer Spannung von mindestens 10 Volt verbrennt und dadurch kurzzeitig helles Licht erzeugt. Da die Verbrennung viel Wärme erzeugt, haben Blitzgeräte eine Auswurftaste, denn die abgebrannte Birne ist sehr heiß und sollte längere Zeit nach dem Blitzen nicht angefaßt werden.
Ab Mitte der 1970er Jahre wurden Elektronenblitzgeräte preiswert, so daß die Verkaufszahlen der Blitzlampen zurückging und die Produktion ungefähr zum Ende der 1980er Jahre eingestellt wurde.
Der blaue Farbfleck im Inneren des Glaskolbens verfärbt sich, wenn dieser gesprungen ist und Luft eintreten kann. Ist der Fleck rosa verfärbt oder nicht mehr sichtbar, darf die Birne nicht mehr gezündet benutzt werden.
Das "AG" in der Typenbezeichnung steht für die Fassungsart "All Glass", es wurde kein metallischer Zylinder zum Einsetzen in das Blitzgerät wie bei den älteren Typen benötigt, sondern die beiden Drähte aus dem Inneren sind um den Sockel so herumgebogen, daß sie den elektrischen Kontakt zur Fassung im Blitzgerät herstellen.
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