
| Technische Daten |
| Hersteller |
Sylvania, Salem, Massachusetts, USA
hergestellt in Tienen, Belgien |
| Typ |
Flashcube (Typ N) |
| Einführung |
1965 |
| Ausverkauf |
ca. 1980er Jahre |
| Neupreis |
3,95 DM / 2 Euro (Preis ca. 1978 für drei Blitzwürfel) |
| Leitzahl |
25 |
| Batterie |
meist 3 bis 6 Volt Batterie(n) in der Kamera bzw. im Blitzgerät zur Zündung |
| Blitzbirnentyp |
Blitzwürfel mit elektrischer Zündung |
| Blitzanschluß |
Flashcube-Kontakte |
| Abmaße |
27 x 27 x 35 mm |
| Gewicht |
9 Gramm |
| Sonstiges |
blauer Farbfleck im Glaskolben |
| Bemerkungen |
Sylvania hat 1965 den Blitzwürfel erfunden, er vereinfachte die Blitzbirnenbenutzung. Vier AG1B-Blitzbirnen wurden mit vier kleinen Reflektoren in einen Kunstoffwürfel gepackt, so daß vier geblitze Fotos nacheinander schnell ausgelöst werden konnten.
Der Blitzwürfel wurde hauptsächlich in Amateur-Kameras mit Instamatic-Kassetten benutzt, in diese Kameras war die Kupplung bereits eingebaut und ein Fach für die Batterien.
Blitzwürfel einstecken, Auslösen, Würfel um 90° drehen, Kamera spannen, erneut auslösen, das war durchaus in einer Sekunde möglich. In einigen Kameras drehte sich der Würfel beim Kammeraspannen gleichzeitig mit.
Der blaue Farbfleck im Inneren des Glaskolbens verfärbt sich, wenn dieser gesprungen ist und Luft eintreten kann. Ist der Fleck rosa verfärbt oder nicht mehr sichtbar, darf die Birne nicht mehr benutzt werden.
1970 stellte Sylvania den Blitzwürfel Typ X vor, er erfordert keine Batterien in der Kamera mehr, die Zündung erfolgt pyrotechnisch durch Hochschnellen eines Stiftes aus der Kamera in den Blitzwürfel. |
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